Manchmal ists irgendwie gut, wenn es einen Wechsel in der Betreuung des Kindes gibt. Oder des Mändelers, spezifischer ausgedrückt.
Neulich, an einem hundskommunen Donnerstag Abend, ich hatte noch eine Sitzung vor mir und wartete auf den Mann, dessen Zug natürlich genau dann Verspätung haben musste, zwecks Wechsel, eben, neulich also, klingelte es an der Tür:
DRING.
Es war der LeShop-Mann. Mit x Tüten, x Packungen Orangensaft und x Flaschen Wein, die es weg- und aufzuräumen galt.
Um die Glasflaschen (potentielle Gefahr für Mändeler - beziehungsweise - potentiell exponentiell anziehend für ihn) wegzuräumen, liess ich ihn eine Weile aus den Augen. Normalerweise easy. Ausser natürlich an diesem Abend. Als ich realisierte, dass er eine ganze Packung Schoggimüesli aus der Schublade genommen, sich einen recht grossen Teil davon in den Mund gesteckt und den Rest auf dem Fussboden verteilt hatte, naja, wie soll ich sagen, da war meine Freude beschränkt.
Ich holte also Besen und Staubsauger hervor und machte mich ans Putzen. Ommm.
In der Zwischenzeit verdrückte sich Mändeler (schuldbewusst, wie ich - fälschlicherweise! - annahm).
Er hatte es nämlich auf mein Nachttischli abgesehen. Dort hatte ich dummerweise eine Dose Niveacrème (soll keine Schleichwerbung sein) stehen. Mändeler schaffte es zum ersten Mal, die Dose zu öffnen und sich den Inhalt der fettigen weissen Crème an den Pulli, in die Haare und an die Hände zu kleistern (schmieren wäre untertrieben).
Als ich realisierte, was abging (und das dauerte einen Moment, denn schliesslich brummte ja der Staubsauger) war er daran, die Crème auch zu schmatzen.
Ich war mittlerweile recht gestresst. Der Mann noch immer nicht da. Ich versuchte, aus den Inhaltsstoffen der Dose schlau zu werden (wurde ich nicht), merkte aber, dass ich wohl doch besser beim Tox-Zentrum nachfragte, ob Niveacrème giftig sei (kann euch beruhigen, ist sie nicht). Ommm.
Es klingelte wieder:
DRING.
Die Nachbarn brauchten Backpulver. Während ich weiterverbunden wurde und gleichzeitig sowohl das Backpulver suchte als auch versuchte, Mändeler von seiner weissen Paste zu befreien (bzw. ihm einfach einmal die Hände zu waschen) kam zum Glück der Mann nach Hause. Im Tox-Zentrum gelangte ich derweil endlich dahin, wo ich hingehörte.
Der Mann gab dem Mändeler was zu trinken (Niveacrème trocknet aus). Zwei Hundertstel Sekunden später stolperte Mändeler mit dem Fläschchen in der Hand über die Türschwelle und schlug sich die Lippe auf. Ich noch immer am Telefon mit der Toxfrau. Hätte mich aber längst auf den Weg an die Sitzung machen sollen. Während der Mann dem Mändeler das Blut abtupfte und die Zähne untersuchte, zog ich mich mit einer Hand an (mit der anderen kam ich langsam ans Ende des Telefonats).
Ich war froh, konnte ich mich einfach aufs Elo setzen und den Kopf etwas durchlüften.
Der Mann meinte später, er und Mändeler hätten nachher einen entspannten Abend gehabt.
Schön für sie.
Dienstag, 13. Dezember 2016
Mittwoch, 14. September 2016
12 von 12 im September
Besser spät als nie... Vielleicht mögt ihr ja auch am 14. noch meine #12von12 vom Montag lesen.
Höchste Zeit, mal wieder zu bloggen!
1. Bild: Frühstück mit Kaffee
Das Frühstück fällt heute etwas grösser aus. Es gibt sogar MilchSCHAUMkaffee dazu. Jee. Mändeler schläft noch. Logisch. Ist ja auch Montag.
2. Bild: Worblental
Heute muss ich auf Praktikumsbesuch. Nach Enggistein. Ich nehm das Elo, denn googlemaps meint, der Weg nach Enggistein sei steil. Bin überrascht, als ich auf Hügeln und Anhöhen plötzlich Wörter lesen kann. #Horizonte 2016 - spannend! Klickt euch mal rein - oder noch besser: Geht im Worblental spazieren!
3. Bild: Mensch
Okay. Der Künstler von #Horizonte2016 hat das Wort M E N S C H hinter einen Schiessstand platziert. Doch etwas makaber. Nicht?
4. Bild: Irgendwo im Nirgendwo
Natürlich bin ich zu spät. Natürlich finde ich den Weg doch nicht auf Anhieb. Natürlich schwitze ich nun doch. Menno. Ich stecke irgendwo zwischen Worb, Enggistein, Richigen und Walkringen. Der Empfang ist hier oben auch nicht der Beste und mein Navi hat entsprechend Mühe, mich zu lokalisieren. Kann ich ihm nicht verübeln. Geht mir ja genau gleich.
5. Bild: Schulhaus
Eine Minute vor Unterrichtsbeginn hab ichs dann doch geschafft - und haste in das wunderbar gelegene Schulhaus.
6. Bild: Rückfahrt
Runter vom Hoger gehts dann ganz flott. Der Schwung reicht fast bis nach Hause.
7. Bild: Stadt
Auf dem Weg ins Büro gibts eine kleine Pause in der Stadt. Zum Essen, aber auch, um endlich ein paar Besorgungen zu machen. Ich geniesse die Sonnenstrahlen.
8. Bild: Büro
... und Kaffee. Das Übliche. Auch nachmittags. Gell.
9. Bild: Früher Feierabend
Man muss profitieren, solange es noch geht: Ab in die Aare! Einmal Eichholz und zurück. Nachher ist mir aber kalt. Piu.
10. Bild: Ligu Lehm
Bin zum Nachtessen verabredet und habe noch ein paar Minuten totzuschlagen. Im #Mattelädeli kaufe ich Honig von einem Bienenstock in der Junkerngasse. Mjammi. Aus der Region, für die Region, quasi.
11. Bild: Fischknusperli
Lecker essen im Suresh. Empfehlenswert!
12. Bild: Elo-Computer
Heimweg. Auf dem Aargauerstalden teste ich, wie schnell ich (aufwärts, notabene) mit dem Elo fahren kann. Ich komme auf 24km/h. Im Schnitt, versteht sich. Später lese ich, dass Tour-de-France-Fahrer OHNE Unterstützung im Schnitt über die ganze Tour etwa 36-39km/h hinkriegen. Inklusive Alpe d'Huez und so. Tja. Ich muss also noch etwas üben.
Höchste Zeit, mal wieder zu bloggen!
1. Bild: Frühstück mit Kaffee
Das Frühstück fällt heute etwas grösser aus. Es gibt sogar MilchSCHAUMkaffee dazu. Jee. Mändeler schläft noch. Logisch. Ist ja auch Montag.
2. Bild: Worblental
Heute muss ich auf Praktikumsbesuch. Nach Enggistein. Ich nehm das Elo, denn googlemaps meint, der Weg nach Enggistein sei steil. Bin überrascht, als ich auf Hügeln und Anhöhen plötzlich Wörter lesen kann. #Horizonte 2016 - spannend! Klickt euch mal rein - oder noch besser: Geht im Worblental spazieren!
3. Bild: Mensch
Okay. Der Künstler von #Horizonte2016 hat das Wort M E N S C H hinter einen Schiessstand platziert. Doch etwas makaber. Nicht?
4. Bild: Irgendwo im Nirgendwo
Natürlich bin ich zu spät. Natürlich finde ich den Weg doch nicht auf Anhieb. Natürlich schwitze ich nun doch. Menno. Ich stecke irgendwo zwischen Worb, Enggistein, Richigen und Walkringen. Der Empfang ist hier oben auch nicht der Beste und mein Navi hat entsprechend Mühe, mich zu lokalisieren. Kann ich ihm nicht verübeln. Geht mir ja genau gleich.
5. Bild: Schulhaus
Eine Minute vor Unterrichtsbeginn hab ichs dann doch geschafft - und haste in das wunderbar gelegene Schulhaus.
6. Bild: Rückfahrt
Runter vom Hoger gehts dann ganz flott. Der Schwung reicht fast bis nach Hause.
7. Bild: Stadt
Auf dem Weg ins Büro gibts eine kleine Pause in der Stadt. Zum Essen, aber auch, um endlich ein paar Besorgungen zu machen. Ich geniesse die Sonnenstrahlen.
8. Bild: Büro
... und Kaffee. Das Übliche. Auch nachmittags. Gell.
9. Bild: Früher Feierabend
Man muss profitieren, solange es noch geht: Ab in die Aare! Einmal Eichholz und zurück. Nachher ist mir aber kalt. Piu.
10. Bild: Ligu Lehm
Bin zum Nachtessen verabredet und habe noch ein paar Minuten totzuschlagen. Im #Mattelädeli kaufe ich Honig von einem Bienenstock in der Junkerngasse. Mjammi. Aus der Region, für die Region, quasi.
11. Bild: Fischknusperli
Lecker essen im Suresh. Empfehlenswert!
12. Bild: Elo-Computer
Heimweg. Auf dem Aargauerstalden teste ich, wie schnell ich (aufwärts, notabene) mit dem Elo fahren kann. Ich komme auf 24km/h. Im Schnitt, versteht sich. Später lese ich, dass Tour-de-France-Fahrer OHNE Unterstützung im Schnitt über die ganze Tour etwa 36-39km/h hinkriegen. Inklusive Alpe d'Huez und so. Tja. Ich muss also noch etwas üben.
Dienstag, 12. Juli 2016
12 von 12 im Juli
Heute ist schon wieder der Zwölfte im Monat - und ich mach nochmals mit bei 12von12.
Noch immer ohne Fotos. Ist mir irgendwie lieber. Gibt sowieso keine schönen Bilder, bei diesem Regenwetter.
1. Bild: Party
What a start! Mändeler findet um kurz nach 05:00, er wolle nun aufstehen. Ich kann ihn glücklicherweise mit etwas Geduld vom Gegenteil überzeugen, sodass er kurz vor 06:00 wieder gemütlich schlummert. Ich darf auch nochmals einen Moment. Yay!
2. Bild: Garagentor
Hier muss ich kurz etwas ausführen: Unsere Nachbarn sind in den Ferien, ihre Wohnung wird aber seit gestern von einer anderen Familie zwischengenutzt. Voll okay. Doof nur, dass die heute Morgen ihren Achtplätzer so parkiert haben, dass ich keine Chance hab, das Elo samt Anhänger aus der Garage zu fahren. Hm. Die sind gestern erst spät angekommen. Es ist noch dunkel bei denen. Blöd.
Ich überlege kurz, ob ich heute ausnahmsweise auf den Bus ausweichen könnte, merke dann aber: Nein. Sorry.
Mändeler und ich klopfen sanft. Natürlich passiert gar nichts. Wir klopfen etwas vehementer. Vergeblich. Mist. Als ob wir nicht eh schon knapp dran wären. Ich muss klingeln. Nun ja, fantastischer Start in eine tolle temporäre Nachbarschaftsbeziehung.
3. Bild: Ringelsöckli
Mändelers Freund in der KiTa freut sich mega, als Mändeler kommt (also, als ich mit Mändeler komme). Sie tragen heute beide zufälligerweise Ringelsöckli, wie er sofort freudestrahlend feststellt. Jü!
4. Bild: Büro
Büro mit Kaffee. Das Übliche.
5. Bild: Sitzung
Sitzung und Kaffee. Das Übliche.
6. Bild: Couch
Darf am Mittag mit dem Mann in dessen Selbsterfahrung mit. Spannend. Aber privat, natürlich.
7. Bild: Wartezimmer
Nachmittags muss ich mein ERSTES. ZAHNLOCH. FLICKEN. Angst regiert im Wartezimmer. Sollte arbeiten, kann mich aber nicht konzentrieren. Schnappe mir stattdessen ein Klatschheftli.
8. Bild: Auf der Liege
Nun. Kein schöner Anblick, glaubs, mit diesem Speichelabsauger im Mundwinkel. Aber weh tuts gar nicht mal so sehr. Uff!
9. Bild: Regen
Es regnet sintflutartig, als ich nach dem Zahnarzt zurück in die Stadt fahre. Meine Füsse sind auch 2h später noch nicht trocken.
10. Bild: Kaffee
Ich beschliesse, dass es ein Café auch tut zum Arbeiten und dass ich keinen Bock habe, mit meiner noch immer schlafenden Wange ins Büro zu fahren. Nämlich. Doof nur, dass sich auch Kaffee mit hängender Backe mässig gut trinken lässt. Don't try!
11. Bild: Computer
Da sitz ich grad davor, arbeite, schreibe diesen Beitrag und freu mich auf Bild 12.
12. Bild: Ausgang
Das wird mein freier Abend heute. Sauber geplant, mit meiner sexy Wange. Aber was wosch? Vielleicht wird sie ja vom Kaffee geweckt.
Noch immer ohne Fotos. Ist mir irgendwie lieber. Gibt sowieso keine schönen Bilder, bei diesem Regenwetter.
1. Bild: Party
What a start! Mändeler findet um kurz nach 05:00, er wolle nun aufstehen. Ich kann ihn glücklicherweise mit etwas Geduld vom Gegenteil überzeugen, sodass er kurz vor 06:00 wieder gemütlich schlummert. Ich darf auch nochmals einen Moment. Yay!
2. Bild: Garagentor
Hier muss ich kurz etwas ausführen: Unsere Nachbarn sind in den Ferien, ihre Wohnung wird aber seit gestern von einer anderen Familie zwischengenutzt. Voll okay. Doof nur, dass die heute Morgen ihren Achtplätzer so parkiert haben, dass ich keine Chance hab, das Elo samt Anhänger aus der Garage zu fahren. Hm. Die sind gestern erst spät angekommen. Es ist noch dunkel bei denen. Blöd.
Ich überlege kurz, ob ich heute ausnahmsweise auf den Bus ausweichen könnte, merke dann aber: Nein. Sorry.
Mändeler und ich klopfen sanft. Natürlich passiert gar nichts. Wir klopfen etwas vehementer. Vergeblich. Mist. Als ob wir nicht eh schon knapp dran wären. Ich muss klingeln. Nun ja, fantastischer Start in eine tolle temporäre Nachbarschaftsbeziehung.
3. Bild: Ringelsöckli
Mändelers Freund in der KiTa freut sich mega, als Mändeler kommt (also, als ich mit Mändeler komme). Sie tragen heute beide zufälligerweise Ringelsöckli, wie er sofort freudestrahlend feststellt. Jü!
4. Bild: Büro
Büro mit Kaffee. Das Übliche.
5. Bild: Sitzung
Sitzung und Kaffee. Das Übliche.
6. Bild: Couch
Darf am Mittag mit dem Mann in dessen Selbsterfahrung mit. Spannend. Aber privat, natürlich.
7. Bild: Wartezimmer
Nachmittags muss ich mein ERSTES. ZAHNLOCH. FLICKEN. Angst regiert im Wartezimmer. Sollte arbeiten, kann mich aber nicht konzentrieren. Schnappe mir stattdessen ein Klatschheftli.
8. Bild: Auf der Liege
Nun. Kein schöner Anblick, glaubs, mit diesem Speichelabsauger im Mundwinkel. Aber weh tuts gar nicht mal so sehr. Uff!
9. Bild: Regen
Es regnet sintflutartig, als ich nach dem Zahnarzt zurück in die Stadt fahre. Meine Füsse sind auch 2h später noch nicht trocken.
10. Bild: Kaffee
Ich beschliesse, dass es ein Café auch tut zum Arbeiten und dass ich keinen Bock habe, mit meiner noch immer schlafenden Wange ins Büro zu fahren. Nämlich. Doof nur, dass sich auch Kaffee mit hängender Backe mässig gut trinken lässt. Don't try!
11. Bild: Computer
Da sitz ich grad davor, arbeite, schreibe diesen Beitrag und freu mich auf Bild 12.
12. Bild: Ausgang
Das wird mein freier Abend heute. Sauber geplant, mit meiner sexy Wange. Aber was wosch? Vielleicht wird sie ja vom Kaffee geweckt.
Sonntag, 26. Juni 2016
Murphys Law
Letztes Wochenende:
Freitag Morgen. Ich müsste nicht arbeiten. Ich könnte "ausschlafen" (jawohl, die Anführungszeichen sind bewusst gesetzt).
Pünktlich um 06:50 wacht Mändeler auf. Eigentlich logisch, denn üblicherweise muss er zwischen 07:00 und 07:30 aufstehen, wenns in die KiTa geht.
Samstag Morgen. Ich müsste nicht arbeiten. Ich könnte "ausschlafen". WIR könnten "ausschlafen". Und wenns auch nur bis 07:30 wär. Aber diesmal findet Mändeler schon um 06:40, er wolle jetzt spielen. Wir löslen, wer mit ihm aufsteht.
Sonntag Morgen. Eben. Ich müsste nicht arbeiten. Ich könnte "ausschlafen". WIR könnten "ausschlafen". Gern auch nur bis kurz nach 07:00. Man ist ja bereit, die eigenen Ansprüche runter zu schrauben. Genau. Es ist 06:35, als Mändeler für Tagwache sorgt.
Wir sind zu müde, um zu löslen.
Montag Morgen. Ich muss arbeiten. Ich kann nicht "ausschlafen". Ich muss aufstehen.
Und Mändeler?
Den weck' ich um 08:05. Jawohl. Ich WECKE ihn. Um dann zu spät im Büro anzukommen.
Fuck Monday!
Freitag Morgen. Ich müsste nicht arbeiten. Ich könnte "ausschlafen" (jawohl, die Anführungszeichen sind bewusst gesetzt).
Pünktlich um 06:50 wacht Mändeler auf. Eigentlich logisch, denn üblicherweise muss er zwischen 07:00 und 07:30 aufstehen, wenns in die KiTa geht.
Samstag Morgen. Ich müsste nicht arbeiten. Ich könnte "ausschlafen". WIR könnten "ausschlafen". Und wenns auch nur bis 07:30 wär. Aber diesmal findet Mändeler schon um 06:40, er wolle jetzt spielen. Wir löslen, wer mit ihm aufsteht.
Sonntag Morgen. Eben. Ich müsste nicht arbeiten. Ich könnte "ausschlafen". WIR könnten "ausschlafen". Gern auch nur bis kurz nach 07:00. Man ist ja bereit, die eigenen Ansprüche runter zu schrauben. Genau. Es ist 06:35, als Mändeler für Tagwache sorgt.
Wir sind zu müde, um zu löslen.
Montag Morgen. Ich muss arbeiten. Ich kann nicht "ausschlafen". Ich muss aufstehen.
Und Mändeler?
Den weck' ich um 08:05. Jawohl. Ich WECKE ihn. Um dann zu spät im Büro anzukommen.
Fuck Monday!
Dienstag, 24. Mai 2016
Gut geplant ist halb gewonnen
Neulich, ich habs bei 12 von 12 erzählt, musste ich nach einem Arbeitshalbtag am Morgen nachmittags nochmals in die Stadt. Mit Mändeler.
Und dann plant man dann so. So, zum Beispiel:
"Also, morgens nehm ich das Elo & den Anhänger. Dann bin ich schneller bei meiner Kollegin zum Zmittag. Und die wohnt ja nur 2 Velominuten von uns zuhause weg. Nach dem Essen können Mändeler und ich dann heim fahren. Heim fahren und auf den Kinderwagen umsteigen. Damit der Mändeler später im Kinderwagen schlafen (und der Götti ihn schieben) kann. Weil wenn der Mändeler auf dem Weg ins Büro im Anhänger einschläft, dann ists mühsam, wenn man im Velokeller neben ihm warten muss, bis er wieder aufwacht. Kann schliesslich dauern. Und wenn man ihn weckt, ist er nachher mies gelaunt. Auch nicht lustig. Okay."
Soweit mein Plan.
Die Realität:
Mändeler schläft in den ominösen 2 Velominuten ein.
Somit empfängt uns der Götti im Velokeller. Tja. Pech gehabt.
Und dann plant man dann so. So, zum Beispiel:
"Also, morgens nehm ich das Elo & den Anhänger. Dann bin ich schneller bei meiner Kollegin zum Zmittag. Und die wohnt ja nur 2 Velominuten von uns zuhause weg. Nach dem Essen können Mändeler und ich dann heim fahren. Heim fahren und auf den Kinderwagen umsteigen. Damit der Mändeler später im Kinderwagen schlafen (und der Götti ihn schieben) kann. Weil wenn der Mändeler auf dem Weg ins Büro im Anhänger einschläft, dann ists mühsam, wenn man im Velokeller neben ihm warten muss, bis er wieder aufwacht. Kann schliesslich dauern. Und wenn man ihn weckt, ist er nachher mies gelaunt. Auch nicht lustig. Okay."
Soweit mein Plan.
Die Realität:
Mändeler schläft in den ominösen 2 Velominuten ein.
Somit empfängt uns der Götti im Velokeller. Tja. Pech gehabt.
Donnerstag, 12. Mai 2016
12 von 12
Bei Draussen nur Kännchen wird das Fotoprojekt 12 von 12 vorgestellt. Es geht darum, jeweils am Zwölften eines Monats 12 Fotos zu posten. Ich dachte mir: Da machste jetzt auch mal mit.
Problem: Ich bin keine gute Handy-Fotografin. Was nicht ist, kann ja vielleicht noch werden. Bis es soweit ist, mache ich jetzt aber 12 von 12 mit imaginären Bildern. Ihr braucht also etwas Vorstellungskraft. Okay? Los gehts!:
1. Bild: Mein Frühstück
Wenn Mändeler morgens in die KiTa muss, gibts für mich nur Müesli und einen Instantkaffee. Muss schnell gehen. Und den Kaffee - den brauch' ich. Besseren wirds später im Büro geben, tröste ich mich.
2. Bild: Unser Gefährt
Mändeler wird im Anhänger festgeschnallt, ich schwing mich aufs Elo - ab in die KiTa. Mändeler jauchzt bei jeder Bodenwelle.
3. Bild: Unsere KiTa
Angekommen. Ich liefere Mändeler ab und fahre ins Büro.
4. Bild: Mein Computer
Ich schmeiss' zuerst den Rechner an und kämpfe mich durch meine Mails. Die Leute schreiben heutzutage viel zu viele Mails, wenn ihr mich fragt. Leider fragt ihr mich nicht.
5. Bild: MEIN Kaffee
Kaffeepause mit lieben Bürofreundinnen. K-A-F-F-E-E. Mein Lebenselixier zur Zeit.
6. Bild: Unser Gefährt
Vergleiche 2. Bild. Donnerstags arbeite ich jeweils nur bis mittags und hol' den Mändeler dann in der KiTa ab. Heut ist eine Ausnahme - ich hab am Nachmittag nochmals ne Sitzung. Bin mässig motiviert dafür.
7. Bild: Unsere KiTa
Mändeler abholen (der bemerkt mich anfangs alben gar nicht) und ab zu einer Freundin zum Zmittag.
8. Bild: Meine Pizza
Mhm! Danke, liebe R.! Und danke auch, liebe S.! Mega gemütlich wars! Mändeler hat parallel dazu etwa zwei Scheiben Brot vertilgt - seine Leibspeise zur Zeit.
9. Bild: MEIN Kaffee
Hab' ich erwähnt, dass Kaffee momentan mein Lebenselixier ist? Der meiner Freundin R. schmeckt besonders gut. Mändeler sortiert derweil die Schallplattensammlung in R.s Wohnung neu. Positiv ausgedrückt.
10. Bild: Murmelbahn
Zum Glück gibts bei meinem Arbeitgeber einen Eltern-Kind-Raum. Dort trifft sich Mändeler mit seinem Götti (merci!), der ihn 2h unterhält. Läuft gut, denn in diesem Raum steht eine grosse Murmelbahn, die es dem Mändeler angetan hat. Ich glaub, der arme Götti muss die ganze Zeit murmeln. Märmele. Ihr wisst, was ich meine. Und ich - ich darf nicht märmelen. Bin dafür an der Sitzung.
11. Bild: Unsere Badewanne
Back home. Mändeler muss baden. Macht er gern. Sind schliesslich auf dem Heimweg auch extrem verregnet worden. Nämlich.
12. Bild: Mein Computer
Da schau ich grad drauf - für diesen Blogeintrag.
Et voilà. Was meint ihr - wollt' ihr im Juni wieder 12von12?
Problem: Ich bin keine gute Handy-Fotografin. Was nicht ist, kann ja vielleicht noch werden. Bis es soweit ist, mache ich jetzt aber 12 von 12 mit imaginären Bildern. Ihr braucht also etwas Vorstellungskraft. Okay? Los gehts!:
1. Bild: Mein Frühstück
Wenn Mändeler morgens in die KiTa muss, gibts für mich nur Müesli und einen Instantkaffee. Muss schnell gehen. Und den Kaffee - den brauch' ich. Besseren wirds später im Büro geben, tröste ich mich.
2. Bild: Unser Gefährt
Mändeler wird im Anhänger festgeschnallt, ich schwing mich aufs Elo - ab in die KiTa. Mändeler jauchzt bei jeder Bodenwelle.
3. Bild: Unsere KiTa
Angekommen. Ich liefere Mändeler ab und fahre ins Büro.
4. Bild: Mein Computer
Ich schmeiss' zuerst den Rechner an und kämpfe mich durch meine Mails. Die Leute schreiben heutzutage viel zu viele Mails, wenn ihr mich fragt. Leider fragt ihr mich nicht.
5. Bild: MEIN Kaffee
Kaffeepause mit lieben Bürofreundinnen. K-A-F-F-E-E. Mein Lebenselixier zur Zeit.
6. Bild: Unser Gefährt
Vergleiche 2. Bild. Donnerstags arbeite ich jeweils nur bis mittags und hol' den Mändeler dann in der KiTa ab. Heut ist eine Ausnahme - ich hab am Nachmittag nochmals ne Sitzung. Bin mässig motiviert dafür.
7. Bild: Unsere KiTa
Mändeler abholen (der bemerkt mich anfangs alben gar nicht) und ab zu einer Freundin zum Zmittag.
8. Bild: Meine Pizza
Mhm! Danke, liebe R.! Und danke auch, liebe S.! Mega gemütlich wars! Mändeler hat parallel dazu etwa zwei Scheiben Brot vertilgt - seine Leibspeise zur Zeit.
9. Bild: MEIN Kaffee
Hab' ich erwähnt, dass Kaffee momentan mein Lebenselixier ist? Der meiner Freundin R. schmeckt besonders gut. Mändeler sortiert derweil die Schallplattensammlung in R.s Wohnung neu. Positiv ausgedrückt.
10. Bild: Murmelbahn
Zum Glück gibts bei meinem Arbeitgeber einen Eltern-Kind-Raum. Dort trifft sich Mändeler mit seinem Götti (merci!), der ihn 2h unterhält. Läuft gut, denn in diesem Raum steht eine grosse Murmelbahn, die es dem Mändeler angetan hat. Ich glaub, der arme Götti muss die ganze Zeit murmeln. Märmele. Ihr wisst, was ich meine. Und ich - ich darf nicht märmelen. Bin dafür an der Sitzung.
11. Bild: Unsere Badewanne
Back home. Mändeler muss baden. Macht er gern. Sind schliesslich auf dem Heimweg auch extrem verregnet worden. Nämlich.
12. Bild: Mein Computer
Da schau ich grad drauf - für diesen Blogeintrag.
Et voilà. Was meint ihr - wollt' ihr im Juni wieder 12von12?
Dienstag, 10. Mai 2016
Muttertag
Ich habe letzten Sonntag von ein paar lieben Freundinnen eine SMS erhalten:
"Geniess deinen ersten Muttertag!" - "Lass dich heute feiern" und ähnliches. Mega herzig. Obwohl - Muttertag hat für mich fast dieselbe Bedeutung wie der Valentinstag: Viel Kommerz und *tamtam. Übrigens gut zum Thema gebloggt hier:
http://mama-arbeitet.de/standpunkt/aktion-muttertagswunsch
Meiner Muttertagsskepsis zum Trotz bekam ich heute - zwar etwas verspätet, aber wer hätte das gedacht - ein Muttertagsgeschenk vom Mändeler. Hat er in der KiTa gebastelt:

Und ich muss zugeben: Ich hab mich wahnsinnig gefreut!
Er hat nur nicht so begriffen, wofür ich mich bei ihm so bedankt habe.
"Geniess deinen ersten Muttertag!" - "Lass dich heute feiern" und ähnliches. Mega herzig. Obwohl - Muttertag hat für mich fast dieselbe Bedeutung wie der Valentinstag: Viel Kommerz und *tamtam. Übrigens gut zum Thema gebloggt hier:
http://mama-arbeitet.de/standpunkt/aktion-muttertagswunsch
Meiner Muttertagsskepsis zum Trotz bekam ich heute - zwar etwas verspätet, aber wer hätte das gedacht - ein Muttertagsgeschenk vom Mändeler. Hat er in der KiTa gebastelt:
Und ich muss zugeben: Ich hab mich wahnsinnig gefreut!
Er hat nur nicht so begriffen, wofür ich mich bei ihm so bedankt habe.
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