Freitag, 2.10.
Nach Himarë legen wir grad nochmals einen Strandtag ein - diesmal wieder ganz einsam am Strand von Lukova. Gegen Mittag trudeln aber dann doch noch ein paar Leute ein, uff.
Abends dürfen wir in Bajkaj, im Ferienhüsli eines Studikollegens von Simone, nächtigen. So lieb - und doch eine recht krasse Erfahrung, dieses albanian landlife (wir sind nun etwas weiter weg von der Küste).
So gibt es zum Beispiel eine staatliche Wasserleitung, eine private Wasserleitung und einen Wassertank für Notfälle. Je nach Leitung muss aber jeweils ein anderer Gartenschlauch etwas geöffnet sein, damit der Wasserdruck weiter oben in den Bergen nicht zu hoch wird, blabla. Ob Wasser kommt, hängt aber auch vom Goodwill des Nachbarn ab, der sich die Leitung mit dem Studikollegen teilt. Naja - eigentlich sind die Leute mega lieb und zuvorkommend, aber irgendwie werden wir mit Bajkaj nicht so richtig warm, sodass wir am Samstag einfach die Ausgrabungsstätte Butrint (südlich von Ksamil) besichtigen, nach Griechenland hinüber staunen und am Sonntag bereits weiterreisen.


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